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BTT - 1. Lauf in Croix en Ternois / F

 

Am 15. und 16.04 war der erste Lauf zur Belgian Twin Trophy, die in diesem Jahr erstmals den Status einer Internationalen Belgischen Meisterschaft erhält.
Am 14.04 war ein Tag freies Training angesetzt und mit meinem Mechaniker Dieter Kanzler zusammen hatten wir uns zu diesem freien Tag vorgenommen, das Fahrwerk auf die neuen Reifen von Dunlop abzustimmen und die finale Entscheidung über den Reifen für 2017 zu treffen.

Wir bekamen die Abstimmung soweit hin, dass sowohl die Rundenzeiten, als auch das Fahrverhalten – schnelles Einlenken und die gewohnten engen Linien - wieder auf dem Niveau des Vorjahres waren.
Der Reifenverschleiß stellte uns allerdings vor ein Rätsel für das wir noch keine Lösung fanden - somit war klar dass wir im Rennen gegen Ende mit etwas „Einbrechen“ rechnen mussten.
Im ersten Zeittraining erreichte ich meine bisherige Bestzeit und kam damit auf Startplatz 5. Auf Grund einiger starker Neuzugänge war aber klar, dass es schwierig werden würde, wieder auf's Podium zu fahren.
Im zweiten Training hatten wir durch Änderung des Luftdrucks versucht, den Verschleiß zu reduzieren, leider ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Vor allem konnte ich meine Zeit nicht verbessern und musste am Ende mit Startplatz 6 zufrieden sein.
Unsere Klasse wurde mit den Thunder Bikes, die 1000ccm Hubraum, 4 Zylinder und entsprechend mehr Leistung haben, zusammen gestartet.

Somit waren noch vier von diesen in der Startaufstellung vor mir, ich ging also aus Reihe vier in die beiden Rennen - was für viel „Kurzweil“ in den ersten Runden sorgen sollte, da mein Ziel war, mit guten Starts nach vorne zu kommen!

Rennen 1 war dann super spannend, ich konnte mit einem guten Start die Reihe vor mir komplett überholen und mich bis auf Rang vier in der Supertwin Klasse vorarbeiten. Das komplette Rennen hatte ich zwei Supertwins im Nacken, die mir immer wieder Ihr Vorderrad in die Parade schoben und mit denen ich vier- oder fünfmal die Platzierung wechselte. Zum Rennende konnte ich aber doch die Nase vorne behalten und ging auf Platz 4 über die Linie - was nicht exakt mein Ziel war, aber in diesem Rennen die maximale Ausbeute.

Für das zweite Rennen am Nachmittag hatten wir dann auf die „guten alten“ Pirelli zurück gebaut, was sich auszahlte, da ich von Anfang an noch härter angreifen und mich auf Rang drei in der Klasse festsetzen konnte.

Ich musste mich durch das ganze Rennen hindurch erneut heftigster Angriffe erwehren, konnte aber glücklicherweise am Ende die guten Zeiten weiter fahren und dadurch die Überrundung von drei Fahrern auch ohne Nachteil für mich durchziehen. Bei der 4. Überrundung allerdings war ich gezwungen, eine weiten Linie zu nehmen, was der Kollege hinter mir sofort nutzte, um an mir vorbei zu gehen!

In der letzten Runde musste ich mich verschiedener Angriffe erwehren, konnte so den vor mir liegenden Fahrer nicht mehr einholen und endete damit erneut auf Platz vier.

Für die Meisterschaft waren das zweimal solide Punkte und meine Road Race Strecken kommen ja noch im späteren Verlauf der Saison, so hoffe ich mich dann weiter vor arbeiten zu können.

Die nächste Station ist am 20.-21.05 Horice in Tschechien ein sehr stark besetztes Internationales Road Race welches nicht zur Meisterschaft zählt aber für mich als Road Racer ein Highlight der Saison werden sollte.

Gruß Niklas Pfeiffer